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Firmenwagen behindertengerecht umrüsten - Finanzierung durch Kostenträger möglich?

Für einen Mitarbeiter, der wegen einer Behinderung auf ein umgerüstetes Fahrzeug angewiesen ist, kann sich ein Kostenträger auch an der Umrüstung eines Firmenwagens beteiligen.

Fahrzeugkauf: An den Kosten für den Kauf eines Firmenwagens beteiligt sich ein Kostenträger, wenn „die Übernahme der Kosten durch den Arbeitgeber nicht üblich oder nicht zumutbar ist“. (vgl. §3 Abs.3 KfzHV). Dies ist in der Praxis eher selten der Fall.

Umrüstung: Die Kostenübernahme durch einen Kostenträger für einen behinderungsbedingten Umbau an einem Firmenwagen ist möglich, auch wenn der Arbeitgeber das Fahrzeug zur Verfügung stellt. Damit sind die Umbauten nach §7 KfzHV gemeint. In diesem Fall prüft der Kostenträger den Einzelfall, und zwar unter dem Grundsatz, den behinderten Menschen in das Berufsleben einzugliedern. Einen Antrag auf Kfz-Hilfe muss der behinderte Mitarbeiter beim zuständigen Kostenträger stellen. Das umgerüstete Fahrzeug muss dann dem behinderten Mitarbeiter zur Verfügung stehen.

Die Kosten für die Umrüstung von Leasing-Fahrzeugen übernimmt kein Kostenträger, da die Fahrzeuge nach Ablauf der Leasing-Frist wieder im gleichen Zustand zurückgegeben werden müssen, wie zu Beginn des  Leasings. Grundsätzlich beteiligt sich kein Kostenträger an den Kosten für den Rückbau.


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