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Interviews mit Beratungsstellen

In den folgenden Interviews beschreiben Beratungsstellen ihr Leistungsangebot.

Berufsförderungswerk Bad Wildbad (Bfw), Uwe Thiele

BB: Zu welchen Themenschwerpunkten bieten sie Beratung an?

UT: Wir bieten Beratung zur KFZ- und Führerschein-Finanzierung, zur Umrüstung des Fahrzeugs, wir erstellen Eignungsgutachten für Führerscheininhaber und bieten eine Testphase für Führerscheinbewerber mit Behinderung an. Außerdem beraten wir natürlich grundsätzlich über die Möglichkeiten eines Führerscheinerwerbs für Behinderte.

BB: Wie werden Ratsuchende auf sie aufmerksam?

UT: Über das Internet, bei Messen, durch persönliche Gespräche in Kliniken, Mund-Zu-Mund-Propaganda, den TÜV, Umrüster, VDK oder AMSEL.

BB: Woher wissen Ratsuchende, dass ihre Organisation der richtige Ansprechpartner für ihre Fragen sein kann?

UT: Siehe Antwort 2

BB:  Gibt es Fragen, die immer wieder gestellt werden?

UT: Die Frage, ob der Teilnehmer grundsätzlich geeignet dafür ist, den Führerschein zu erwerben, außerdem wird oft nach Umrüstungs- und Finanzierungsmöglichkeiten gefragt.

BB:  Vereinbaren Fragesteller einen Termin mit ihnen und besuchen sie sie in ihrer Geschäftsstelle?

UT: Üblicherweise wird ein Termin vereinbart in unseren Räumlichkeiten. Für Vorabfragen stehen wir aber telefonisch zur Verfügung.

BB:  Wie werden Sie kontaktiert (Email, Fax, persönlich, telefonisch)?

UT: Email: u.thiele@bfw-badwildbad.de, Fax: 07081/175-303, persönlich: Paulinenstraße 132, 75323 Bad Wildbad, telefonisch: 07081/175-340 oder Mobil: 0171 7545612

BB:  Wie teuer ist die Beratung bei ihnen?

UT: Die ausführliche Beratung kostet 60 Euro, VDK-Mitglieder werden kostenlos beraten.

BB:  Wer darf sich von ihnen beraten lassen?

UT: Jeder; der Hilfe sucht.

BB:  Gibt es einen Unterschied zwischen Informationen, die sie an alle Fragesteller weitergeben und weiterführenden Informationen? (MMB unterscheidet zwischen Basisinformationen und umfangreichen Informationen)

UT: Basisinformationen (auch telefonisch) sind selbstverständlich kostenlos, umfangreiche Informationen vor Ort kosten wie erwähnt 60 Euro.

BB:  Muss man Mitglied ihrer Institution sein, um ihre Beratung in Anspruch nehmen zu können?

UT: Nein. Als Berufsförderungswerk sind wir keine Institution mit Mitgliedern.

BB:  Arbeiten sie mit Kostenträgern, Herstellern, oder Umrüstern zusammen, um angemessen beraten zu können?

UT: Wir arbeiten mit Kostenträgern, Herstellern, Umrüstern, dem TÜV Süd oder AMSEL zusammen, sind jedoch völlig unabhängig.

BB:  Welche Informationsquellen nutzen sie für ihre Beratung?

UT: Regelmäßige Weiterbildungen, Informationen von der Gesellschaft für Verkehrsmedizin, Fachliteratur oder der regelmäßige Austausch mit Prüfern des TÜV Süd, die in unserem Hause auch geschult werden.

BB:  Haben sie einen standardisierten Fragenkatalog, um die individuelle Situation des Fragenden zu erfassen?

UT: Nein, wir gehen auf jede Fragestellung individuell ein.

BB:  Können sie nachträglich feststellen, ob ihre Antworten für den Ratsuchenden hilfreich sind?

UT: Wir sind auch nach Beendigung der Maßnahme mit unseren Teilnehmern im Gespräch.

BB:  Helfen sie Ratsuchenden auch bei der Durchsetzung ihrer Interessen? Bieten sie Rechtsbeistand?

UT: Wir leisten unterstützende Hilfe, jedoch keinen Rechtsbeistand.

BB:  Welche Qualifikationen haben die Mitarbeiter in ihrem Beratungsteam?

UT: Unser Fahrschulleiter ist seit 25 Jahren im Beruf, davon 23 Jahre im Behindertenbereich. Er schult Mitarbeiter des TÜV Süd und ist aktiver Mitarbeiter in der Gesellschaft für Verkehrsmedizin, bei AMSEL und beim VDK.

BB:  Werden ihre Mitarbeiter geschult bzw. fort- und weitergebildet?

UT: Fortbildungen finden regelmäßig drei bis vier Mal im Jahr statt.

BB:  Werden ihre Informationsunterlagen regelmäßig aktualisiert?

UT: Ja.

BbAB – Bund behinderter Auto-Besitzer e.V.; Achim Walter Neunzling

BB: Zu welchen Themenschwerpunkten bieten sie Beratung an?

AN: Rund um die Auto-Mobilität von Menschen mit Behinderungen. Dies gilt für Aktiv- als auch Passiv-Fahrer. Unsere besondere Spezialität ist das Know-how im Bereich Neuwagenkauf mit Behinderten-Rabatt.

BB: Wie werden Ratsuchende auf sie aufmerksam?

AN: Empfehlungen von Autohäusern, ‚Googlen’ im Internet. Artikel in den Medien (Tageszeitungen, Auto-Fachpresse, Magazin HANDICAP), durch den ADAC, VdK usw. bei Verweis auf unsere Fachkompetenz, Integrations-Stellen, Selbsthilfegruppen ‚Mund-zu-Mund-Empfehlungen’, usw.

BB: Woher wissen Ratsuchende, dass ihre Organisation der richtige Ansprechpartner für ihre Fragen sein kann?

AN: Nach unserer Erfahrung selektieren die Ratsuchenden nicht im Vorfeld nach Ansprechpartnern, sondern hoffen, dass sie mit ihren Belangen Gehör finden.

BB: Gibt es Fragen, die immer wieder gestellt werden?

AN: Bei zwei Drittel aller allgemeinen Anfragen geht es um Möglichkeiten für finanziellen Unterstützung beim Autokauf.

BB: Vereinbaren die Fragesteller einen Termin mit ihnen und besuchen sie Sie in Ihrer Geschäftsstelle?

AN: Wegen bundesweitem Angebot unserer Leistung ist ein Besuch in unseren Räumlichkeiten in der Regel nicht möglich. Deswegen arbeiten wir nach einem Modell, das wir ‚Telefonischer Dialog’ nennen – und täglich (auch am Wochenende) bis in die Abendstunden hinein anbieten. In den Gesprächen hinterfragen (!!!) und erörtern wir den Kern des Anliegens und zeigen die entsprechenden Möglichkeiten oder Wege zur Umsetzung auf. Wenn nötig, stellen wir auch schriftliche Unterlagen zur Verfügung.

BB: Wie werden Sie kontaktiert? (Email, Fax, persönlich, telefonisch)

AN: Telefonisch, schriftlich per Brief, Email, Fax (alles was möglich ist).

BB: Wie teuer ist die Beratung bei Ihnen?

AN: Grundsätzlich kostenlos; egal ob Mitglied oder Nichtmitglied.

BB: Wer darf sich von Ihnen beraten lassen?

AN: Jeder, dem wir mit unserem Wissen und unserer Erfahrung helfen können.

BB: Gibt es einen Unterschied zwischen Informationen, die Sie an alle Fragesteller weitergeben und weiterführenden Informationen? (MMB unterscheidet zwischen Basisinformationen und umfangreichen Informationen)

AN: Es gibt bei uns keinen Unterschied in der Beratung. Wenn spezifisches Wissen vorhanden ist, geben wir es im Gespräch gerne weiter.

BB: Muss man Mitglied Ihrer Institution sein, um Ihre Beratung in Anspruch nehmen zu können?

AN: Nein (siehe bereits oben).

BB: Arbeiten Sie mit Kostenträgern, Herstellern oder Umrüstern zusammen, um angemessen beraten zu können?

AN: Ja!

BB: Welche Informationsquellen nutzen Sie für ihre Beratung?

AN: Kraftfahrzeughilfe-Verordnung inkl. Erläuterungen, Produktinformationen von Autoherstellern und Umrüstern, Informationen von TÜV/Dekra/GTÜ, Handicap-Zubehör-Anbieter.

BB: Haben Sie einen standardisierten Fragenkatalog, um die individuelle Situation der Fragenden zu erfassen?

AN: Nein! Wir arbeiten individuell und nicht nach Standards..

BB: Können Sie nachträglich feststellen, ob Ihre Antworten für den Ratsuchenden hilfreich waren?

AN: Ja, durch die vielen positiven Rückmeldungen! Auch werten wir die stetig zunehmenden ‚Mund-zu-Mund-Empfehlungen’ und die bis dato kontinuierlich steigenden Mitgliederzahlen als Indikator für den Erfolg unserer Arbeit.

BB: Helfen Sie Ratsuchenden auch bei der Durchsetzung ihrer Interessen? Bieten Sie Rechtsbeistand?

AN: Wenn ein berechtigter Anspruch besteht, geben wir Ratschläge und Tipps zur Durchsetzung. Rechtsbeistand leisten wir grundsätzlich nicht.

BB: Welche Qualifikationen haben die Mitarbeiter in Ihrem Beratungsteam?

AN: Grundvoraussetzung ist Engagement und Zuverlässigkeit. Je nach Bedarf und Anforderung fließt in die Beratung die Kompetenz von Fachkräften aus den Bereichen Kommunikation, Rechtswissenschaft, Kfz-Wesen usw. ein.

BB: Werden Ihre Mitarbeiter geschult bzw. fort- oder weitergebildet?

AN: Ja!

BB:  Werden Ihre Informationsunterlagen regelmäßig aktualisiert?

AN: Ja!

Jörg Noder vom VDK Bayern / Infocenter

BB: Zu welchen Themenschwerpunkten bieten sie Beratung an?

JN: Wir beraten die Themen für ein barrierefreies Leben, d.h. Reha- und Hilfsmittelberatung, Hausneu- oder umbau (auch Wohnungen), sowie Beschaffung, Finanzierung und Umbau von Kraftfahrzeugen. Des Weiteren informieren die Kollegen auch über die Thematik der Pflege.

BB: Wie werden Ratsuchende auf sie aufmerksam?

JN: Ratsuchende werden über verschiedenste Wege auf uns aufmerksam. Dies kann über Mund zu Mund Propaganda wie auch über Online und Printmedien geschehen.

BB: Woher wissen Ratsuchende, dass ihre Organisation der richtige Ansprechpartner für ihre Fragen sein kann?

JN: Da sich der Verband mit anderen Beratungsspektren schon einen guten Namen geschaffen hat, fragen die Mitglieder wie auch Interessierte gerne bei uns an bzw. nach.

BB: Gibt es Fragen, die immer wieder gestellt werden?

JN: Die gibt es sicherlich. Diese wären z.B. Wie hoch ist denn der zu erwartende Zuschuss? Wo kann ich mein Kfz umbauen lassen? Wo stelle ich die dementsprechenden Anträge?

BB: Vereinbaren die Fragesteller einen Termin mit ihnen und besuchen sie Sie in Ihrer Geschäftsstelle?

JN: Überwiegend werden die Schwerpunkte meist am Telefon besprochen. Ab und zu vereinbaren die interessierten Personen bzw. Mitglieder auch einen Termin.

BB: Wie werden Sie kontaktiert? (Email, Fax, persönlich, telefonisch)

JN: Wir werden über alle diese Kontaktmöglichkeiten kontaktiert. Die meisten Anfragen bekommen wir sicherlich telefonisch.

BB: Wie teuer ist die Beratung bei Ihnen?

JN: Die Beratung ist kostenlos.

BB: Wer darf sich von Ihnen beraten lassen?

JN: Jeder Interessierte kann sich von uns beraten lassen.

BB: Gibt es einen Unterschied zwischen Informationen, die Sie an alle Fragesteller weitergeben und weiterführenden Informationen? (MMB unterscheidet zwischen Basisinformationen und umfangreichen Informationen)

JN: Nein, bei unseren Unterlagen die diesen Themenbereich abdecken gibt es keinen Unterschied zwischen Basis und weiterführenden Informationen.

BB: Muss man Mitglied Ihrer Institution sein, um Ihre Beratung in Anspruch nehmen zu können?

JN: Nein Sie müssen kein Mitglied sein, um diese Beratung zu bekommen. Für eine weiterführende rechtliche Beratung ist aber eine Mitgliedschaft notwendig.

BB: Arbeiten Sie mit Kostenträgern, Herstellern oder Umrüstern zusammen, um angemessen beraten zu können?

JN: Wir arbeiten mit Umrüstern zusammen die uns bei der Beratung unterstützen.

BB: Welche Informationsquellen nutzen Sie für ihre Beratung?

JN: Wir nutzen Broschüren, Magazine, Kooperationspartner und das Internet als Informationsquellen.

BB: Haben Sie einen standardisierten Fragenkatalog, um die individuelle Situation der Fragenden zu erfassen?

JN: Nein, wir haben keinen standardisierten Fragebogen. Wir reagieren völlig individuell auf die jeweilige Anfrage.

BB: Können Sie nachträglich feststellen, ob Ihre Antworten für den Ratsuchenden hilfreich waren?

JN: Dies können wir zu unserem Bedauern nicht. Wenn wir ein Feedback bekommen, dann nur von dem jeweiligen Interessenten der sich nochmals bei uns meldet.

BB: Helfen Sie Ratsuchenden auch bei der Durchsetzung ihrer Interessen? Bieten Sie Rechtsbeistand?

JN: Wir bieten einen Rechtsbeistand für die Wahrung der Interessen an. Dieser ist jedoch kostenpflichtig bzw. mit einer Mitgliedschaft verbunden.

BB: Welche Qualifikationen haben die Mitarbeiter in Ihrem Beratungsteam?

JN: Die Mitarbeiter haben jahrelange Erfahrung im Bereich der Beratung. Weiterhin werden diese auch über Schulungen von Reha-Unternehmen fortgebildet.

BB: Werden Ihre Mitarbeiter geschult bzw. fort- oder weitergebildet?

JN: Unsere Mitarbeiter werden geschult und auch fortgebildet.

BB: Werden Ihre Informationsunterlagen regelmäßig aktualisiert?

JN: Die Unterlagen des Infocenters werden stets aktualisiert und erneuert.


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